Berlin, 11.02.2016

 

 

Pressemitteilung

 

Ägyptischer Innenminister

 

 

Der ägyptische Innenminister General MagdyAbdel Ghafar drückte der italienischen Regierung, dem italienischen Volk und besonders den Angehörigen des jungen getöteten Studenten Guilio Regeni sein tief empfundenes Beileid aus.

 

Er versicherte, dass die Strafverfolgungsbehörden zur Zeit sämtliche Informationen und Hinweise sammeln, um die wahren Täter baldmöglichst einem Strafverfahren vor Gericht zuführen zu können.

 

Der Innenminister äußerte sich entsetzt über die im Internet kursierende Gerüchte, die ägyptischen Sicherheitsbehörden hätten den Mord an dem italienischen Studenten begangen. Ghafar fügte in der Pressekonferenz am Montagabend (8.2.2016) hinzu, dass solche Gerüchte nicht akzeptabel seien. Der ägyptische Sicherheitsapparat sei niemals zuvor solchem Verdacht ausgesetzt gewesen.  Menschen, die solche Spekulationen verbreiten, sollten sich an die bisherigen Ermittlungsergebnisse halten und nicht bloße Gerüchte weitertragen.

 

Zudem hat Minister Ghafar gesagt, dass diePolizei intensiv die genauen Umstände des gewaltsamen Todes des Studentenaufklären und dem italienischen Ermittlerteam, dass in Ägypten aufhältig ist,alle diesbezüglichen Erkenntnisse weitergeben wird. Es wird eine enge undoffene Kooperation zwischen den Teams angestrebt mit der Absicht, alleitalienischen Wünsche diesbezüglich zu erfüllen.

 

Der Sicherheitsapparat in Ägypten arbeitet sehr professionell und transparent. Der italienische Student hatte nach bisherigen Erkenntnissen viele Kontakte und Beziehungen zu ägyptischen und ausländischen Personen in Ägypten. Um das Verbrechen und seine Hintergründe aufzuklären, ist noch einige Ermittlungsarbeit in diesem Umfeld nötig.

 

 

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