Berlin, 01.12.2015

 

 

Pressemitteilung

 

Präsident Al Sisi eröffnete das Projekt „Osthafen Port Said“

 

 

Im Rahmen der riesigen nationalen Projekte für den Aufschwung des Landes und für die Schaffung von Arbeitsplätze für die Jugend hat Präsident Al Sisi am Samstag, den 28. November 2015 das Startsignal zur Entwicklung des Projektes „Osthafen Port Said“ im Rahmen der Suez Kanal Wirtschaftszone gegeben. Er hat angewiesen, die Vollendung dieses Projektes innerhalb von zwei statt drei Jahren zu verwirklichen. Er fügte hinzu, dass dieses Projekt auch gut zehn bis fünfzehn Jahre Bauzeit benötigen könnte - aber die Ägypter zu außergewöhnlich großen Leistungen in der Lage seien. Die Projekte seien allesamt vor Inangriffnahme sorgfältig geprüft und diskutiert worden, damit die staatlichen Finanzmittel geschützt und die Hoffnungen der Ägypter erfüllt werden können. Der Aufschwung des Landes könne nur durch stetiges und gemeinsames Arbeiten erreicht werden. Nur so könnten Ziele erreicht und Dinge geschaffen werden, um sie den Kindern und Enkeln zu übergeben. Zu lange habe sich Ägypten bereits im unproduktiven Stillstandbefunden.

 

Er sprach auch über große Fischzuchtbetriebe und die neue Hafenstadt „Ost Port Said“. Er sagte, die Ägypter wollten die großen wirtschaftlichen Herausforderungen dieser Tage annehmen. Die Entscheidung der Entwicklung der Suez Kanal-Wirtschaftszone sei bereits 2002 getroffen worden und hätte doch bereits vor 13 Jahren begonnen werden können.

Er sagte, dass der erste von zwei Tunnels,die den Suez-Kanal unterqueren sollen, werde bereits in etwa anderthalb Jahren fertiggestellt sein werde. Ein Flughafen sei bereits seit einem Jahr im Bau.

 

Er führte fort, dass Ägypten einen schweren Weg eingeschlagen habe, als es sich für solch Milliarden-Projekte für dieZukunft und kommenden Generationen entschieden habe. Dies halte die Regierung jedoch für sinnvoller, als 2 oder 3 Milliarden Ägyptische Pfund in kleineren Krediten für Mikro-Projekte an Jugendliche zu vergeben, die keine konkreteGarantien auf Erfolg beinhalten.

Die Massenmedien forderte Al Sisi auf, über solche Megaprojekte und deren Baufortschritte ausführlich zu berichten, um die Bevölkerung über die Entwicklung auf dem Laufenden zu halten und Hoffnung unter den Menschen zu säen.

 

Al Sisi dankte den Geschäftsleuten, die zur Senkung  der Lebenshaltungskosten beigetragen hätten. Er beauftragte die Regierung, die Preisentwicklung weiterhin zu kontrollieren. Al Sisi beruhigte die Geschäftsleute dahingehend, dass das Gesetz sie vor Verleumdung und Anfeindungen schütze. Al Sisi forderte die Wirtschaft auf, weiter mit der Regierung zu kooperieren.   

 

In Bezug auf das Straßennetz sagte Präsident Al Sisi, er habe den Ausbau der Verbindung Kairo-Ismailiyya eröffnet. Man werde auch den Straßenausbau von Ismailiyya nach Port Said fortsetzen. Eine entwickelte Infrastruktur werde deutlich mehr Investitionen nach Ägypten ziehen. Er fuhr fort, man spreche über ein Straßennetz von 5000 Kilometern, um die ägyptischen Provinzen besser an die Hauptstadtregion anzuschließen und dieverschiedenen Industriezonen mit den neuen ägyptischen, bereits im Baubefindlichen Seehäfen und Flughäfen zu verbinden.        

 

Er betonte, dass dieEntwicklungsanstrengungen das ganze Land erreichen werden. Das Projekt „1,5Millionen Feddan“ zur Gewinnung von Landwirtschaftlicher Nutzfläche werde innerhalb der nächsten Tage eröffnet, und zunächst mit 10.000 Feddan in der Farfra-Oase als Modell für modernes dörfisches Leben begonnen. 

 

Zu Beginn der Veranstaltung bat der Präsident alle Anwesenden, sich für eine Schweigeminute zu erheben, um der Opfer des weltweiten Terrorismus zu gedenken. Damit habe er zeigen wollen, dass die Ägypter eine Friedensbotschaft in alle Welt schicken wollen. Die ganze Welt leide unter dem Terrorismus, so Sisi, und zahle einen hohen Preis dafür. Daher sei es richtig, dass die Welt begonnen habe, den Terrorismus jetzt zu bekämpfen. Wenn der Terror nicht durch Verstärkung der Sicherheits- und Militärmaßnahmen sowie durch wirtschaftliche und religiöse Anstrengungen wirksam bekämpft würde, werde die Welt noch lange unter dem Terror leiden.

 

Er gab bekannt, dass der Staat drei Herausforderungen zu meistern habe: die Bekämpfung des Terrorismus, die Bekämpfung der Korruption und – die größte Herausforderung –die echte Entwicklung des Landes. Die Herausforderungen könne er,  Al Sisi, nicht alleine bewältigen. Denn der Staat könne kein Volk machen, sondern das Volk bilde den Staat und habe ihn auch zu beschützen.   

 

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